Firmengeschichte
entsteht die Idee zur Gründung von Biotop. Vier Studenten der Universität für Bodenkultur und ein Kaufmann entwickeln das erste Unternehmenskonzept. Der gewählte Firmenname „Biotop” sagt bereits viel über Inhalte und Zielsetzung aus: Biotop bedeutet soviel wie Lebensraum. „Wir machen aus Gärten Lebensräume“, das war der erste Werbeslogan. In diesem Punkt unterscheidet sich Biotop von konventionellen Gartenbaubetrieben. Es soll gezeigt werden, daß ein ökologisch orientierter Betrieb auch ökonomisch existieren kann.
Pacht eines 2,5 ha Grundstückes und Gründung von Biotop. Aufgrund von Eigenkapitalmangel beginnt die Arbeit mit gebrauchten Maschinen und Leihgeräten. Insgesamt beschäftigen sich fünf Mitarbeiter mit dem Bau von naturnahen Teichanlagen.
entsteht die Idee für Naturbadeanlagen. Die ersten
Versuche werden auf diesem Gebiet unternommen. Die
ersten Gründächer werden als pflegefreie,
wärmedämmende und preisgünstige Alternative
zu Kiesdächern errichtet.
die Idee und Entwicklung des „Swimming-Teiches“ wird mit dem österreichischen Umweltschutzpreis ausgezeichnet. Der Preis bringt viel Reputation. Es gelingt, das Interesse der Medien zu wecken. Alle großen österreichischen Zeitungen berichten über den Swimming-Teich.
Errichtung der ersten Pflanzenkläranlage als
ökologische Alternative zu technischen Kläranlagen.
Auch dieses Arbeitsgebiet ist für Biotop richtungsweisend.
Innovationsurkunde der Handelskammer NÖ für
Weiterentwicklung des Swimming-Teiches. Der Versuchsbetrieb
„Biotonne Klosterneuburg“ wird von Biotop
ins Leben gerufen. Es ist das erste Biokompostprojekt
in Österreich. Beginn ist vorerst mit 1.000 Haushalten,
die mit Biotonnen ausgestattet werden. Die biogenen
Abfälle werden auf dem Firmengelände kompostiert.
Der Markt für Swimming-Teiche ist inzwischen
aufbereitet - Biotop ist Marktführer.
Der Know-how Vorsprung beim Bau von Swimming-Teichen
wird durch intensive Forschung ausgebaut. Der Swimming-Teich
hat sich zum Markenzeichen von Biotop entwickelt.
Aber auch die anderen Geschäftsbereiche expandieren.
Der erste öffentliche Swimming-Teich wird errichtet. Eine ökologisch sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Freibeckenbädern im ländlichen Gebiet wird damit geschaffen. Der 100ste Swimming-Teich wurde in Betrieb genommen. Die Expansion ist durch eigene, moderne Geräte und eine gut ausgebaute Infrastruktur möglich.
Das Kompostprojekt wird auf 3.000 Haushalte ausgedehnt
- eine Studie der TU Wien belegt die besten Ergebnisse
aller Kompostanlagen in Österreich. Der Mitarbeiterstand
ist auf 17 angewachsen, unter 2.000 Bewerbern kann
der 42. Platz beim Gewinn-Jungunternehmer Wettbewerb
erzielt werden.
Die Idee des Swimming-Teiches wandert in das benachbarte Aus-land. Die ersten werden in Bayern errichtet - weitere Interessenten aus Baden-Würtemberg und der Schweiz melden sich.
Biotop erhält den Planungsauftrag für einen
Freizeitpark in Gaschurn/Vorarlberg. Zentrales Element
des „Ökoparks Hoch-montafon“ werden
zwei Swimming-Teiche mit einer Gesamtwasserfläche
von 5.800 m² sein. Ebenso werden Anlagen für
Hotelbetriebe konzipiert und errichtet. Durch die
wachsende Zahl der Anfragen aus dem Ausland entsteht
die Idee, das Swimming-Teich Know-How an Partnerfirmen
zu vergeben. Zur besseren Betreuung der Kunden und
zur Pflege der Anlagen wird das Swimming-Teich Service
eingeführt.
Der Know-How Export beginnt. In Form von Lizenzverträgen
errichten die ersten vier Partner-Betriebe in Bayern
Swimming-Teiche. Der Mitarbeiterstand ist auf 25 angestiegen,
bisher wurden insgesamt 250 Swimming-Teiche errichtet.
Trotz der schlechten Wirtschafts-lage konnte der Umsatz
kontinuierlich gesteigert werden. Der Forschungsförderungsfonds
der gewerblichen Wirtschaft unterstützt Biotop
bei einem Projekt zur Erforschung der Wassergüte
in Swimming-Teichen. Weitere zwei Gemeinden beauftragen
die Planung von öffentlichen Swimming-Teichen.
Das Partnernetz wird auf 12 Lizenznehmer ausgebaut.
Der Swimming-Teich findet viele Freunde in Deutschland
und der Schweiz. Die Wortmarke Swimming-Teich wird
international geschützt.
In Hermagor/Kärnten wird ein weiterer öffentlicher Swimming-Teich in Betrieb genommen. Die Eröffnung des „Naturbades Radnig“ findet weitreichende Beachtung, zahlreiche weitere Gemeinden zeigen Interesse an Swimming-Teichen.
Biotop feiert das 10-jährige Bestehen. Der 400ste
Swimming-Teich wird in Betrieb genommen. Der Forschungsförderungsfonds
unterstützt ein weiteres Forschungsprojekt. Die
Weiterentwicklung des Swimming-Teiches, aber auch
die Geschäftsbereiche Gründach und Pflanzenkläranlagen
werden weiter ausgebaut. Weitere 5 Lizenznehmer verstärken
das Partnernetz. Für die Idee des öffentlichen
Swimming-Teiches verleiht die Wirtschaftskammer NÖ
die Innovationsurkunde 1995 an Biotop. Die Aktivitäten
in diesem Bereich werden durch einen Planungsauftrag
für eine Anlage in Südtirol belohnt.
Der Swimming-Teich hat eine neue Bauweise bekommen. Zur Abtrennung zwischen Bade- und Regenerationsbereich wird ein ausgeklügeltes Fertigteilsystem eingesetzt. Die Winkelelemente aus Recyclingkunststoff werden zum Patent eingereicht und wurden zum „Eco-Design-Preis 96“ - ein Preis für zukunftsfähige Produkte und Lösungen - nominiert. In Kötschach-Mauthen/Kärnten errichtet Biotop einen weiteren Swimming-Teich, der von einer Gemeinde genutzt wird, ebenso wird die in Sand in Tauferstal/Südtirol geplante Gemeindeanlage fertiggestellt und eröffnet.
Im norddeutschen Raum können weitere Lizenznehmer gewonnen werden. Das Netz umfaßt jetzt 22 Partnerbetriebe.
Der krönende Abschluß des Jahres ist die Errichtung eines Swimming-Teiches in Chile! Biotop hat diese Anlage von Wien aus geplant und die Bauleitung in Chile über-nommen.
Im Jänner wurde die Novelle zum Bäderhygienegesetz
vom Nationalrat verabschiedet. Für Biotop ein
Meilenstein, da damit die öffentlich genutzten
Swimming-Teiche legitimiert wurden. Dadurch ist die
Rechtsunsicherheitder Genehmigungsbehörden verflogen
und alle verschleppten Swimming-Teich- Genehmigungsverfahren
werden plötzlich positiv erledigt. Ein wahrer
Auftragsboom für öffentliche Swimming-Teiche
ist die Folge. 1997 werden drei öffentliche Anlagen
errichtet, darunter auch in Gaschurn, mit ca. 5.800
m² Wasserfläche die größte gebaute
Anlage.
Auch bei den Swimming-Teich Lizenznehmerbetrieben geht die Entwicklung steil nach oben. Sie errichten 1997 über 90 Swimming-Teiche, das sind doppelt so viele, wie im Jahr davor. Die neue Fertigteilbauweise, bestehend aus Winkelelementen, Pumpenschacht und Stegmodulen wird auch von den Partnerfirmen gut angenommen.
Firmenintern werden einige Umstrukturierungen vollzogen. Peter Petrich übernimmt alle Gesellschaftsanteile. Im Zuge dessen übernimmt Jörg Fricke den Bereich Dachbegrünung von Biotop in seinen neuen Betrieb.
Biotop konzentriert seine Tätigkeiten im Bereich
der Kernkompetenz „Planung und Bau von Wasseranlagen“.
Das Partnernetz wird mit vier zusätzlichen Lizenznehmern weiter ausgebaut, und reicht bereits bis zur Nordsee. Im Frühjahr wird ein öffentlich genutzter Swimming-Teich in Schwoich/Tirol errichtet.
Der Höhepunkt des Jahres ist jedoch die Eröffnung des Mountain Beach Freizeitparkes in Gaschurn. Die Anlage wird in einer stimmungsvollen Feier unter dem Motto „Zauber der Elemente“ ihrer Bestimmung übergeben.
Das Partnernetz ist in Deutschland flächendeckend ausgebaut. Durch acht zusätzliche Lizenznehmer können jetzt Interessenten in ganz Deutschland optimal betreut werden. Der Carbonator, ein Produkt aus der Swimming-Teich Forschung zur Reduzierung des Algenwachstums in stehenden Gewässern, wird bei den ersten Projekten eingebaut.
Der 1.000. Swimming-Teich wird in Kooperation mit den Partnerfirmen in Deutschland und der Schweiz errichtet. Der Teich wird unter Lesern einer Gartenzeitschrift verlost und wird von der Gewinner einem Behindertenheim in Boll in Baden Württemberg geschenkt. Der Biotop-Carbonator erzielt den Durchbruch am Markt. Die Nachfrage der von Algen geplagten Teichbesitzer ist doppelt so hoch wie erwartet. Am 1. Juli feiert Biotop am Firmengelände mit allen seinen Freunden das 15-jährige Firmenjubiläum.
Anfragen aus Italien, Frankreich, Holland, Belgien und England ermutigen zur Ausdehnung des Partnernetzes in diese Länder. In Kooperation mit der Gemeinde Wien wird ein Pilotprojekt zur Verbesserung der Wasserqualität in der „Alten Donau“ gestartet. Die Tendenz auch auf kommunaler Ebene zum natürlichen Baden zurückzukehren, wird die Beauftragung des Baus von drei kommunalen Anlagen in Österreich bestätigt.
Die Planung für ein neues Bürogebäude
in Weidling beginnt. Den Architektenwettbewerb gewinnt
das Büro von Architekt Reinberg aus Wien.
Biotop errichtet neben 55 privaten Swimming-Teichen drei kommunale Schwimmteiche.
Erstmals wird europaweit der „Tag des Swimming-Teiches“
begangen. In Deutschland, der Schweiz und in Österreichs
findet ein gemeinsames Fest statt. Im Herbst wird
der erste Swimming-Teich in Südengland errichtet.
Die (nordamerikanische) Presse greift das Thema BIOTOP
Natural Pool auf, wodurch zahlreiche Anfragen aus
Kanada und den USA einlangen. Vorerst kommt aber der
erste Partner aus den Niederlanden an Bord.
Der erste französische Partner unterschreibt
einen Lizenzvertrag mit Biotop. Der Baubeginn des
neuen Verwaltungsgebäudes ist im April.
Der 2. „Tag des Swimming-Teiches“ schließt an die Erfolge des Vorjahres an.
Das Projekt zur Verbesserung der Wasserqualität der „Alten Donau“ wird erfolgreich abgeschlossen.
In Bischofswiesen (Deutschland) wird der Bau des größte öffentlichen Naturschwimmbades nach dem System Swimming-Teich begonnen.
Mit Saisonbeginn übersiedelt Biotop in die neue Firmenzentrale, die anlässlich des 3. „Tages des Swimming-Teiches“ am 14. Juni eröffnet werden wird. Über 500 Besucher stürmen das Gelände. Dem Passivhaus wird eben so viel Interesse gewidmet wie dem neuen fast 1.000 m² großen Schauteich.
Der von Biotop errichtete „Mountain Beach Gaschurn“ und die Gemeinde Gaschurn werden mit dem österreichischen Staatspreis für Tourismus ausgezeichnet.
Mit der Nominierung des Bürogebäudes für
den österreichischen Staatspreis für Architektur
setzen sich die Auszeichnungen fort. Zahlreiche Architekten
und Architekturinteressierte besuchen Weidling. Das
Gebäude wird zum Geheimtipp für Fotoshootings.
Ganz nebenbei errichten Biotop und Partnerfirmen weitere
200 Teichanlagen, darunter drei öffentliche.
Neben den Swimming-Teichen wird auch wieder das Geschäftsfeld „Pflanzenkläranlagen“ aktiviert. Mit einer Musteranlage am Biotop-Gelände steht auch ein Anschauungsobjekt zur Verfügung. Im Rahmen des „Tages des Swimming-Teiches“ wird das 20-jährige Firmenjubiläum gefeiert.
Das Swimming-Teich-Logo erhält durch die Agentur „Bluetango“ einen Relaunch.
Das Geschäftsfeld „Fernplanung“ wird forciert, mit dem Ergebnis, dass der erste Swimming-Teich in Indien gebaut wird. Anfragen vieler Interessenten aus Kanada und den USA lassen Biotop die Suche nach Partnerfirmen intensivieren.
Ausweitung des Partnernetzes auf Italien, Großbritannien
und Bosnien-Herzegowina. In Großbritannien wird
erstmals eine Masterlizenz vergeben, die bewirken
soll, dass das Partnernetz dort raschere Wachstumsmöglichkeiten
hat. Mit dem Bogensiebskimmer und dem Tauchpumpenschacht
bringt Biotop zwei wegweisende Innovationen auf den
Markt.
Mit Neuseeland und Spanien und einem Masterlizenznehmer
in Frankreich setzt sich die Erweiterung des Partnernetzes
fort. Ein Planungsauftrag für einen Swimming-Teich
auf Nantucked Island lässt Biotop auch in den
USA Fuß fassen. Eine Umsetzung des projektierten
Teiches durch Biotop ist im Jahr 2009 geplant.
Mit dem „Biotop Pool“, einem Swimming-Teich
ohne Regenerationszone, sorgt Biotop für Aufsehen
in der Branche und für reges Interesse bei Gartenbesitzern.
Die Markteinführung ist für das Jahr 2009
vorgesehen.